Premiere – Tristan und Isolde R. Wagner

Premiere – Tristan und Isolde R. Wagner

Premiere vom 27.01.2024 am Anhaltischen Theater Dessau

Iordanka Derilova als Isolde in Tristan und Isolde von Richard Wagner

KRITIKEN

(…) In Dessau gehört ein hohes vokales Niveau über alle Intendantenwechsel hinweg nicht nur bei Wagner zum Selbstverständnis des Hauses. Derilova hatte schon mit ihrer ersten Isolde Eindruck gemacht. Sie ist seither gereift – ohne sicht- oder hörbares Altern. Sie wirft sich in die Rolle mit einer Mühelosigkeit und durchschlagenden Leuchtkraft, kommt nicht mal in die Nähe einer Begrenzung, legt auch in der Textverständlichkeit zu und ist am Ende beim Liebestod voll da. Die Primadonna des Hausensembles ist eine Firtsclass-Isolde. (…)
Joachim Lange, Die Deutsche Bühne

(…)Auch die Besetzung hat Niveau. Allen voran Iordanka Derilova. Sie ist eine furiose Sängerdarstellerin noch immer, schon in der letzten Tristaninszenierung von 17 Jahren war sie eine fulminante Isolde.Ihre Stimmkraft ihre Kunst der Phrasierungen und ihre sicheren Spitzentöne sind beeindruckend immer noch. Ganz zu schweigen von Ihrer körperlichen Schönheit und der Souveränität ihrer Bewegungen, auch wenn sie nicht frei sind von Primadonnen-Pathos. (…)
Dieter David Scholz (nmz)

GROßER JUBEL FÜR „TRISTAN UND ISOLDE“ AM ANHALTISCHEN THEATER DESSAU 
„Bei dem wenig einladenden Titelmotiv für Werbung und Programmheft von Robert Voss war man skeptisch. Aber am Ende jubelte das Premierenpublikum. Denn es hatte einen Abend erlebt, der vor allem von den Künstlern getragen wurde. Die sparsame Inszenierung von Michael Schachermaier bot mal mehr, mal weniger Schlüssiges, insgesamt aber viele starke Szenen, die fesselten. Der 1. Aufzug war insgesamt am stärksten und das Publikum da schon begeistert. KS Iordanka Derilova spielte und sang scheinbar mühelos alle an die Wand. Ihre Bühnenpräsenz ist unschlagbar. Es muss anstrengend sein, unter einer solchen Bühnendomina musikalisch zu leiten. Sie ist und bleibt das nicht hoch genug zu schätzende Pfundt des Hauses und seines Ensembles. (…)
Richard-Wagner-Zentrum Mitteldeutschland