Iordanka Derilova
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Operngala




Openair Konzert





Wagner Gala
Dessauer erneut mit sensationeller Operngala im Theater und überragender Iordanka Derilova

[…]  als erster Höhepunkt, die Kavatine der Lady Macbeth „Vienil t'affretta“. Ein Charakterstück, mit dem Verdi die abgrundtiefe Boshaftigkeit dieser Bühnenrolle zeichnet. Mit dieser Arie werden heute noch Generationen von Sängerinnen bist an die Grenze der Überforderung gebracht, selbst außerordentliche Stimmen. Unglaublich, schier verblüffend, mit welcher Sicherheit und Brillanz Iordanka Derilova die vertrackten Schwierigkeiten über fast drei Oktaven meistert und die Gruppeti mit den die Phrasen abschließenden Trillern singt. Das Ganze klingt nicht nur wie verzierte Musik, sondern ist gesanglich durchdacht und gestaltet, mit dämonischem Ausdruck. Gesungen mit der energischen Klangqualität einer voluminösen Bruststimme. Derilova demonstriert eine Schönheit in der Kunst des Singens, die frieren macht. Ovationen. [...] 

Den absoluten Höhepunkt zum Schluss aber setzte erneut Iordanka Derilova mit der großen Arie „In questa reggia“ aus Puccinis Turandot. Wir wollen diesmal einen Kollegen aus der Sportredaktion zitieren, der zum Thema „Kultur“ immer drein schaut wie eine australische Schermaus, ansonsten aber gerne und oft bei seinen Artikeln das Wörtchen „Gänsehaut-Garantie“ verwendet. Nie hat diese Bezeichnung allerdings mehr Berechtigung erfahren als an diesem Abend. Derilova überschüttet das Publikum in ihrer Paraderolle mit Massen an Klangschönheit und Volumen, mit einer perfekt fokussierten Stimme, die in der Höhe immer mehr an Brillanz und klaren Volumen gewinnt. Eine in jeder Form sensationelle Interpretation. Prädikat: Absolute Weltklasse, honoriert mit vielkehligen Bravos und stehenden Ovationen.

Als Zugabe dann das berühmte Trinklied aus Giuseppe Verdis „La Traviata“ vom gesamten Ensemble. Den Spaß, die Spitzentöne drei Takte länger zu halten als üblich, gönnten sich hier Iordanka Derilova und Sergey Drobyhevsky. Ein Stilmittel das Maria Callas sicher genau so gefreut hätte, wie das Publikum.

(Thomas Starost, Main-Post)




Brünnhilde - Götterdämmerung
Götterdämmerung - Premiere
..So bleibt viel Raum für die Wirkung der Musik und die stimmliche, artikulatorische und darstellerische Präsenz der Sänger. Am Ende wird das Premierenpublikum während von den Ensemblemitgliedern besonders Iordanka Derilova als großartige Brünnhilde!
(Andreas Hauff,NMZ)

..Ein Erlebnis der ganz besonderen Art war die Gestaltung der Brünnhilde durch Iordanka Derilova. Stimme und Spiel passten perfekt zu der Partie und machten den Abend zu einem ganz besonderen Genuss.
(Corinna Klimek, Nachtgedanken.de Notizen aus München)

..Mit einer unglaublichen, vibratoreichen Durchschlagskraft, doch stets ohne zu brüllen und mit mustergültiger Artikulation...
(Joachim Lange,Mitteldeutsche Zeitung)



Catherina (Schwester) Der Protagonist
Der Protagonist/Pagliacci - Premiere

[…]  Weiblicher Hauptdarsteller des Abends war Iordanka Derilova als Nedda und Schwester des Protagonisten. Neddas Kolaraturen in Hysterie aneinander gekettet, begleitet von hoher Durchschlagskraft in absolut sicherer, strahlender Höhe, brachte dem Zuhörer die Verzweiflung dieser Rollen nahe. [...] 

(Oliver Hohlbach, Operapoint )




Nedda - Pagliacci
Der Protagonist/Pagliacci - Premiere

[…]  Der leuchtende Solitär aber ist einmal mehr Iordanka Derilova, die an diesem Abend den doppelten Bühnentod stirbt, nachdem sie in beiden Stücken starke, liebende Frauen zum Leben erweckt hat. Wenn sie als Nedda verzweifelt versucht, aus dem echten Konflikt mit Canio in die Harmlosigkeit der Komödie zurückzufinden, dann schließt sich ein Kreis - und man hört Leoncavallos Finale mit an Weill geschulten Ohren. [...] 

(Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung)




Turandot
Turandot - Premiere

[…]  Durchweg gute und zutreffende Leistungen bietet das Ensemble, doch muss hervorgehoben werden, dass Iordanka Derilova auch vokal eine fesselnde Turandot ist, mit schier unerschöpflichen Reserven für machtvoll attackierte Spitzentöne, aber eben auch Farben, lockenden oder harsch gebietenden Tönen, die den Wechsel der Strategien im Machtkampf vokal beglaubigen. [...] 

(Ingo Dorfmüller, Opernwelt )




Tutandot
Turandot - Premiere

[…] Ohne Zweifel ist dies der Abend der Hauptdarsteller, sie überstrahlen alles. Iordanka Derilova hat sowohl die dramatische Härte, als auch die Schönheit in den Koloraturen, um die Rolle der Turandot eindrucksvoll zu meistern. [...] 

(Oliver Hohlbach, Operapoint Blog )




Turandot
Turandot Premiere

[…] auf Ensemblemitglieder wie Iordanka Derilova und Sergey Drobyshevskiy in den mörderischen Hauptpartien dürfte manch größeres Haus neidisch schauen. [...] 

(Christian Wildhagen, Frankfurter Allgemeine Zeitung )





Amelia
Un ballo in Maschera - Premiere

[…] Und man genießt den Sog in die Katastrophe in jeder Sekunde. Das ist auch ein Verdienst der Solisten, unter denen sich Iordanka Derilova und Ulf Paulsen im Furor ihrer Liebe und ihrer Verzweiflung den größten Applaus verdienen. Dieses stimmlich wie spielerisch todsichere Paar findet in Hector Sandovals König einen Mit- und Gegenspieler, der eher die leichtsinnige Lust als die drückende Last der Macht betont und dessen Würde in bester Theatermanier von den Anderen behauptet wird. [...] 

(Andreas Hillger, MZ.de )


Amelia
Un ballo in Maschera - Premiere

[…] Leiden und Lieben - hinreißend präsentierte sie Iordanka Derilova, gesanglich mit scheinbarer Mühelosigkeit, Emotionen mit der letzten Faser ihres Körpers ausdrückend. [...] 

(Helmut Rohm, Volksstimme.de )


Amelia
Elektra - Royal Opera Stockholn

[…] Yordanka Derilova. Die Bulgarin, Ensemblemitglied am Dessauer Theater, passt ideal in Staffan Holms Inszenierung: In dem mykenischen vollbusigen Frauenrudel, das mit tiefen Merkel-in-Oslo-Dekolletes, High Heels und knappen Cocktailkleidern seine domestizierte Weiblichkeit zur Schau stellt, ist die gertenschlanke Derilova in bodenlangem Schwarz und mit aufgelöstem Haar das böse Mädchen. Eine Elektra, deren Verweigerungshaltung fast hexenhafte Gothik-Züge besitzt und die für die pubertierende Außenseiterin nicht nur eine frische, leuchtende Höhe mitbringt, sondern auch eine zärtliche verinnerlichte Orest-Szene gestalten kann. [...] 

(Jörg Königsdorf, Opernwelt )

Fidelio
Fidelio (Winterthur - Schweiz)

[…]hat die Sopranistin hier schon weitläufig eine gewaltige Aufgabe erfüllt, in der sie Stimme und Spiel facettenreich zur Deckung brachte. In der fast zerbrechlichen, aber energischen Gestalt des Jünglings Fidelio und als starke Frau mit großen Ressourcen für die stillen wie expansiven Momente verkörperte Iordanka Derilova eine Heldin ohne falsches Pathos und von berührend glaubhafter Intensität. […]

(Herbert Büttiker, Der Landbote CH)



Lohengrin - Ortrud
Lohengrin
Die Sänger agieren als Schauspieler mit außerordentlicher darstellerischer Präzision. Dies gilt vor allem für IORDANKA DERILOVA als Ortrud mit lodernder, expressiver Stimme und dämonischer Intensität im Spiel wider dem Wahn des Schwanenkults und der Einlullung der Massen durch das König Heinrich/Lohengrin-Bündnis. Für ihre Rache opfert diese raffiniert handelnde „femme fatale“ ihren Mann [...]
(Herbert Henning, Orpheus)

Lohengrin - Ortrud
Lohengrin
Die KS Iordanka Derilova ist der hochdramatische Sopran, der die Hexe Ortrud wortverständlich singt und ohne zu Fokussieren erreicht sie eine phänomenale Durchschlagskraft - besonders in den hohen Registern.
[...]
(Oliver Hohlbach, Operapoint)


 

Lohengrin - Ortrud
Lohengrin

Die Gegenspieler, Ortrud und Telramund (hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein ehrgeizige Frau), Iordanka Derilova und Ulf Paulsen, sind, wie erwartet, einfach sensationell. Die schauspielerische Leistung der beiden steht  der Gesanglichen in nichts nach. […] Derilovas glockenklarer Sopran, der Rolle angepasst, eiskalt und wunderbar verständlich ( zum ersten Mal , nach vielen, vielen Lohengrinen habe ich verstanden, was Ortrud bei der Anrufung der alten Götter singt).
(Alexander Hauer, Der neue Merker)



Lohengrin - Ortrud
Lohengrin
[...]So kann, so muss es weitergehen im "Bayreuth des Nordens". Dafür steht zudem ein Solisten-Ensemble, in dem Ulf Paulsen als sinistrer Machtmensch Telramund sowie Iordanka Derilova als furiose First Lady Ortrud mit starken Stimmen und scharf konturierten Charakteren für Qualität sorgen.
(Andreas Hillger, MZ.de)

Lohengrin - Ortrud
Lohengrin

[…] Darstellerisch restlos überzeugend, glänzt er dann aber zu Beginn des 2. Akts zusammen mit Iordanka Derilova als Ortrud. Diese Szene stellt den musikalischen Höhepunkt des Premierenabends dar. […]

Derilova singt eine Ortrud, die glasklar und nachdrücklich Forderungen stellt, mit großem Volumen und einer Stimme, die nie in ein übergroßes Tremolo oder Vibrato ausartet. Ihr warm timbrierter Sopran liefert neben Pavel Shmulevich als König Heinrich die überzeugendste stimmliche Darbietung des Abends.
(S. Barnstorf, Opernglas)



Madama Butterfly
Madama Butterfly
Titulní roli Co-Co-San herecky i pevecky výtecne ztvárnila bulharská sopranistka Jordanka Derilova, které byl pred casem mimo jiné jevištním partnerem v Aide i slavný José Cura. To svedcí o kvalite inscenace a také o neutuchající oblibe tohoto Pucciniho díla, které na festivalu dosud chybelo. Dojemný príbeh o mladické Japonce a její tri roky trvající naivní duverivosti v opravdovost citu amerického námorního dustojníka je umocnen Pucciniho rafinovane vystavenou hudební partiturou. Skladatel umel tvrde zaútocit na divákovy city. Zejména ctvrthodinový milostný duet v záveru prvního dejství patrí k tomu nejlepšímu, co bylo v tomto smeru v operní literature kdy napsáno. A tragické vyústení deje, to se musí videt. A hlavne slyšet!
(07.07.2009, Zdenek Vandas, Svitavský deník)
Madama Butterfly
[…] doslova excelovala Jordanka Derilova jako Co-Co-San svým velkým a znelým hlasem, kterým dokázala podtrhnout tragické vyústení díla.
(03.08.2009, Pavel Petránek, Hudební rozhledy)

Elektra
Elektra
Wie die Elektra von Iordanka Derilova ihre Rolle gestaltet, ist schlicht umwerfend. Von eher kleiner, zierlicher Figur, strahlt sie eine Kraft und Besessenheit aus, die überwältigt. Der Furor und die Rache, die Elektra treiben und ihr keine Ruhe lassen, bis ihre Mutter und Vatermörderin Klytämnestra getötet sind, werden von dieser exzellenten Sängerdarstellerin überaus glaubhaft verkörpert. Und wenn sich in der Schlüsselszene Klytämnestra und Elektra einerseits als Mutter und Tochter, andererseits aber auch als die am meisten gehassten Menschen gegenüberstehen, sich angiften und hautnah ins Gesicht schreien, dannist dies ein präzises, erschütterndes Bild davon, dass Worte töten könnten. Der ekstatische Schlusstanz von Elektra, den sich die großen Heroinen an den großen Bühnen heutzutage kaum mehr trauen wirklich zu tanzen, aus Angst vor Peinlichkeit, wird hier zum furiosen Schlusstriumph einer überragenden Darstellerin und ihres Regisseurs und Choreographen.
(Axel Göritzund, Opernnetz)
Elektra
Die großartige, rollendeckende Sängerriege, die sich vor allem auch durch Gesanglichkeit und Textverständlichkeit auszeichnete, wurde in der Titelrolle angeführt von Ks. Iordanka Derilova. Am Premierenabend wurde diese großartige, bulgarische Sängerin, die seit ihrem Dessauer Debüt 2003 als Rusalka in Antonín Dvoráks gleichnamiger Oper zu den Stützen des (nur sehr kleinen) Ensembles gehört und (bisweilen in aufeinander folgenden Vorstellungen) in so unterschiedliche Partien wie Isolde (Richard Wagners "Tristan und Isolde") und Donna Elvira (Wolfgang Amadé Mozarts "Don Giovanni") reüssierte (die beiden genannten Opern in Inszenierungen von Johannes Felsenstein), zur Kammersängerin ernannt. 2006 sang sie mit der Isolde in Dessau ihre erste Wagner-Partie, ihre Elektra jetzt ist ihr Debüt in einer Rolle von Richard Strauss. Dieser Komponist wünschte sich für seine Salome bekanntlich etwas salopp eine 16-jährige mit Isoldenstimme - eine Forderung, die auch auf Elektra zutrifft (hier hätte er aber wahrscheinlich Brünnhilde als Vergleich gewählt), aber sowohl die Prinzessin von Judäa wie die von Mykene betreffend nur im Ausnahmefall einmal in Erfüllung geht. Ein solcher liegt hier vor, denn Iordanka Derilova hat nicht nur eine wunderschöne und ausdrucksstarke Stimme, die sowohl sehr kräftig in den dramatischen Passagen singen kann, als auch sehr zart und fein an den lyrischen Stellen (z. B. in der langen Wiedererkennungsszene mit Orest, die bei vielen anderen Elektra-Sängerin durch vorheriges Brüllen nur noch sehr rau klingt), sondern diese zierliche Sängerin (in ihrem Stimmfach als dramatische Sängerin gehört sie somit zu einer Minderheit) ist sogar noch in ihrer Verkleidung als seit langen Jahre verwahrloste Prinzessin Elektra noch immer eine geradezu niedlich zu nennende, sehr attraktive Frau.
(Der Opernkritiker, Musiktheater)
Elektra
Auch musikalisch gibt es keinen Anlaß zur Kritik. Die vor kurzem zur Kammersängerin beförderte Iordanka Derilova ist auch stimmlich eine phänomenale Elektra mit hoher Durchschlagskraft auch in den hohen Registern.
(Oliver Hohlbach, Operapoint)
Elektra
[…] Kammersängerin Iordanka Derilova gibt dieser Elektra nicht nur durch unglaubliche Stimmführung, sondern auch durch ausgezeichnetes Spiel Leben.
(Alexander Hauer, Der Opernfreund)

Fidelio - Leonore
Fidelio
Das musikalische und darstellerische Gelingen der Aufführung hat großenteils die Titelfigur entschieden: Iordanka Derilova sang als Leonore in Fidelio-Maskerade ihren dramatischen Sopran kraftvoll aus, gewann ihm aber auch lyrische Nuancen ab. Wie ihr der Mut aus der Verzweiflung ob des in der Todeszelle darbenden Geliebten zuwächst, ist absolut glaubwürdig.
(Ute van der Sanden - Mitteldeutsche Zeitung)
Fidelio
Daran hat Iordanka Derilova als Leonore vor allem dank ihres empfindungstiefen Gesanges entschieden Anteil.
(Werner Wolf, Neues Deutschland)

Parsifal - Kundry
Parsifal, Tristan und Isolde
Die große Entdeckung in beiden Aufführungen war die Bulgarin Iordanka Derilova, die als Dessauer Ensemblemitglied das gesamte jugendlich-dramatische Fach, von Donna Elvira und Rusalka über Verdis Schiller-Heldinnen Johanna, Elisabeth und Amalia bis zur Lady Macbeth und Isolde, abdeckt. Eine faszinierende Bühnenerscheinung und fesselnde Sängerdarstellerin, die sich mit ungewöhnlicher verbaler und vokaler Suggestivkraft, einer unglaublich vielfältigen Gestik und Körpersprache in ihre Rollen hineinwirft. Dieser Kundry zu widerstehen, verlangte schon übermenschliche Kräfte von Parsifal, und falls sie die Verführerin des Amfortas gewesen sein sollte – man müsste diesem verzeihen. Ihr Singen realisiert man gar nicht als eigene Kunst – alle ihre Äußerungen sind in das Rollenporträt integriert.
(Der neue Merker)
Parsifal
...und Iordanka Derilova als Kundry stimmlich weit heraus – beide waren außerordentlich konditionsstark, flexibel und traumhaft sicher in allen Lagen.
(Peter Jungblut, Bayerischer Rundfunk)
Parsifal
Einzige Dame in dieser Männerriege ist Iordanka Derilova. Sie ist die Königin des Abends. Ihre Kundry, stets aufs Genaueste textverständlich, sicher in der Intonation, perfekt im Klang, wandelt sich von der Furie zur mitfühlenden Frau. Ihre Stimme changiert in allen Registern und allen Facetten, die diese schwierige Rolle erfordert. Von der körperlich Erschöpften, über die Verführerin im zweiten Akt, bis hin zur leidenden, zur sprachlichen Äußerung unfähig, gewandelten Frau zeigt sie wieder mal, welch großartige Sängerin und Darstellerin sie ist.
(Alexander M. Hauer, Opernnetz)
Parsifal
Dann aber konzentriert sich das Geschehen auf die grandiose Darstellerin der Kundry, Iordanka Derilova: Spiel, Beweglichkeit, äußere Erscheinung und vor allem mühelose Stimmführung lassen sie für diese schwere Partie prädestiniert erscheinen und das Anhaltische Theater kann mit ihr so ziemlich jede andere Bühne in Europa ausstechen.
(R.Wagner Gesellschaft 2008)
Parsifal
...und mit der großartigen Iordanka Derilova ist eine Kundry zu erleben, die nicht nur einen grandiosen Mezzo vermittelt, sondern auch die unterschiedlichen Facetten der „Sünderin“ und im so diffizilen Schlussakt das erotische Versprechen attraktiv verkörpert.

Lady Macbeth
Macbeth - Braunschweig
Von ganz anderem Kaliber war da die junge Iordanka DERILOVA (Lady), die sich in meine bislang noch kurze Liste an (kongenialen) Live-Ladies einreiht (Sylvie Valayre in Berlin und Yvonn Füssel-Harris in Lüneburg) – eine konträre gibt’s nicht! Sie ist eine Furiosa wie sie im Buche steht, verfügt über eine sehr große, individuell timbrierte Stimme (Richtung Gheorgiu, aber viel, viel besser!!!), eine stupende Technik und eine blitzsaubere Höhe. Dazu kommt eine unglaubliche stimmliche wie darstellerische Präsenz, sowie ein enormes Wissen um die Partie und deren Tücken. Doch sie hatte auch die nötigen Zwischentöne, so dass ihre Nachtwandelszene derartig packend gesungen (und gespielt!) wurde, dass ich danach erst nach etwa zwei Minuten in der Lage gewesen wäre, zu applaudieren, geschweige denn mich zu bewegen, da sich mein Puls ersteinmal wieder langsam aus dem vierstelligen Bereich runterfahren musste… Das ging wohl auch vielen anderen so, so dass der Applaus ausblieb – dafür war er nachher umso stärker.
(11-Braunschweig-Mittelloge.de)

Lady Macbeth
Macbeth - Dessau
Mit IORDANKA DERILOVA als Lady Macbeth und ULF PAULSEN als Macbeth hatte Felsenstein zwei stimmlich wie darstellerisch überzeugende Sängerdarsteller zur Verfügung, die sowohl das Naturalistische als auch das Symbolhafte in ihrer Rollengestaltung mit einer bezwingenden Präsenz auf der Bühne und einem psychologisch bis ins Detail ausgefeilten Ensemblespiel verwirklichten. Dabei hat Derilova in ihrer berühmten Nachtwandler-Szene auch den Mut zum ,,Hässlichen’’ in der Stimme, meistert die Registerwechsel mit großer sängerischer Dramatik.
(Opernwelt)
Macbeth - Dessau
Iordanka Derilova ist als Lady eine Ausnahmeerscheinung. Stimme, Haltung, Darstellung: von Beginn an erstklassig. Im Finale brilliert sie mit einem strahlenden C, krönt ihre letzte Szene mit dem hohen Des; dazwischen abenteuerliche Gesangsrouladen, Kantilene und subtiler Sprechgesang zum Mitschreiben.
(Leipziger Volkszeitung 2008)
Macbeth - Dessau
Iordanka Derilova – eine Lady mit erotisch-suggestiver Ausstrahlung, mit einer voluminös-höhensicheren Stimme, in der Wahnsinns-Arie von geradezu morbider inversiver Kraft, ihr Trauma stimmlich eindrucksvoll interpretierend - grandios!
(www.opernnetz.de)
Macbeth - Dessau
Iordanka Derilova erweist sich in dieser Partie mit ihrer beschwörenden Gestik und ihrem ausdrucksstarken, differenzierten Gesang als eine großartige Sängerdarstellerin. Diese Lady prägt das gesamte Geschehen, drängt Macbeth zu immer neuen Morden, treibt schließlich Macbeth und sich selber in den Wahnsinn.
(Werner Wolf)

Tristan und Isolde DVD
DVD Tristan und Isolde
Isolde (die fabelhaft intensive, das Ensemble überragende Bulgarin Iordanka Derilova) trägt eine griftrote Perücke (Irland!), sie freut sich häderingend und flucht ebenso hnderingend.
(Opernwelt)
 
 
 
 
 
 

Tristan und Isolde
Tristan und Isolde
Iordanka Derilova reißt uns mit fulminantem Einsatz aus der Meditation: ,,Wer wagt mich zu höhnen?’’ und dann gebietet sie mit metallisch glänzendem, stets klarem und in allen Lagen sattelfestem Sopran und einer Diktion, bei der jedes Wort und jeder Ton die vom Orchester aufgepeitschten Wogen zu durchdringen scheinen, den Elementaren, ihr zu Willen zu sein, Dabei schafft es die Sängerin, durch den gespielten Zorn in Miene und Stimmklang die unausgelebte Liebe durchklingen zu lassen.
(Der neue Merker)
Tristan und Isolde
Was sich ihm dann optisch und musikalisch zeigt, ist hochklassig und überflügelt manches in Bayreuth Gebotene. Iordanka Derilova ist der Star des Abends. Sie gestaltet die Partie der Isolde mit berückender Intensität, stimmlich wie darstellerisch. Kraftvoll, souverän, technisch fundiert und reif, nuanciert, mit großem Ausdrucksspektrum, schön und doch abgründig, nie schrill, dazu mädchenhaft von Status, ist sie als Idealbesetzung zu bezeichnen.
(Opernglas)
Tristan und Isolde
Die eigentliche Überraschung, ja Sensation, war aber Iordanka Derilova als Isolde! Ihr mädchenhaftes Charisma und ihre szenische Präsenz waren dabei nur die Zugabe zu einer präzisen und weit über dem üblichen Durchschnitt von Textverständlichkeit liegenden Artikulation, einer kraftvollen, substanzreichen Mittellage, von der aus sie alle Spitzentöne ohne jede Schärfe souverän anzusteuern und zu treffen vermochte.
Tristan und Isolde
Vor allem die imposante, als Frau so schöne, wie stimmlich große, Isolde der Iordanka Derilova die man zuletzt noch als Donna Elvira in Don Giovanni hörte, war die größte Überraschung des Abends. Eine in jedem Ton vor Leidenschaft und Betroffenheit glühende, sensible Isolde.
(Dieter David Scholz, Figaro am Morgen - MDR)
Tristan und Isolde
Überwältigend war Iordanka Derilova. Ihre Isolde sprühte vor schier unstillbarer Leidenschaft. Iordanka Derilova sang mit nuancenreicher Stimme, sicher und klar in allen Lagen. Als liebende Frau war ihr Spiel packend.
(Volksstimme 2006)
Tristan und Isolde
Iordanka Derilova ist eine Isolde von fulminanter Bühnenpräsenz und ansprechendem Äußeren. Ob es nun Isoldes Hochmut und Zorn zu Beginn der Oper sind, ob es die zärtliche Hingabe an Tristan oder die Todessehnsucht im Schlussgesang ist: Die Sängerin wird selbst den extremsten Gefühlslagen gerecht.
(DVD-Opernglas)

Giovanna d`Arco
Vor allem sind Stimmen gefragt! Dessau hat sie! Als Johanna erlebten wir Iordanka DERILOVA. Was für eine Sopranistin! Mühelos behauptet sich ihre Stimme in den großen Ensembles. Lyrisch und schlank schwebt sie im Prolog oder in der Schlussszene im Raum. Außerdem besticht die Sopranistin durch ihre Bühnenpräsenz. Eine tolle Leistung, die vom Publikum lautstark gefeiert wurde.
(Der neue Merker)

Giovanna d'Arco
Giovanna d'Arco
Alles würde der Dessauer Operninszenierung nicht zum Erfolg gereichen ohne das brillante Sängerquintett. Eher selten ist zu erleben, dass eine Darstellerin nicht nur aus dem Publikum Beifall und Bravos erhält, sondern auch von ihren Mitakteuren auf der Bühne. Bei Iordanka Derilova war das der Fall. Ihre Johanna verdient sängerisch wie darstellerisch größte Anerkennung. Die Zweifelnde, die Überzeugte, vor allem auch die Kämpferische – Iordanka Derilova begeistert mit großer Stimme und großem Spiel. Mitreißend sind zum Beispiel auch ihre Duette mit Pieter Roux als Karl VII.
(Antje Rohm)

Mignon
Mignon
Aus dem Dessauer Ensemble ist an erster Stelle die Mignon der hervorragend disponierten Iordanka Derilova zu nennen, die sich in der berühmten Zitronen-Romanze wie im Schwalbenlied mit Wilhelm Meister (premierenbedingt?) zurückhielt, erst in ihrer großen Soloszene im Schlosspark (,,Da ist sie, dicht bei ihm! Jetzt beginnt ihr Triumph!’’) ihren flutenden Sopran der sich eigentümlich und für die Rolle ideal mit einem angedunkelten Timbre vermischt, berückend zur Wirkung brachte.
(Opernglas 2007)

Die Räuber - Amalia
Die Räuber
Iordanka Derilova ist eine hinreißende Amalia, sängerisch und darstellerisch. Es ist ja eine sehr schwere Zwischenfachpartie. Die Iordanka hat sich mit geradezu beängstigendem Schwung und großer, beweglicher Stimme in diese Rolle geworfen. Alle Achtung: Das ist schon eine respektable Ensembleleistung.
(Dieter David Scholz, Figaro am Morgen - MDR)
Die Räuber
Die Ursprünglich für Jenny Lind geschriebene Partie der Amalia wirkt stellenweise arg aufgedonnert mit paradierendem Blech und eingestreuten Bravura-Funken, mit Trillern und Fiorituren. Nur zu Beginn des zweiten Aktes (,,Tu, del mio Carlo al seno’’) wird ihr durch einen tenuto-Holzbläserklang und kammermusikalische Begleitung sublimere Anteilnahme gewährt: Iordanka Derilova besaß genügend Kraft und Ausdauer um den hohen Anforderungen gerecht zu werden. Diese lagen nicht nur im Stimmlichen, sondern auch im Physischen – der Zusammenprall mit Franz und Karl wurde körperlich bis an die Grenzen gehend ausagiert, gesungen oft nur im Raufen und Liegen.
(Opernglas)

Turandot
Turandot - Salzburg
In der Aufführung am Freitag (10.10.) war Jordanka Derilova eine majestätische Eisprinzessin, stolz und unnahbar von königlicher Erscheinung. Stimmgewaltig meisterte sie mit leuchtendem Sopran die enormen Ansprüche der Partie. Mit kraftvoller Höhe steigerte sie sich zu metallisch glänzender Brillanz, mit der sie in sieghaften Jubeltönen ihre Wandlung zur Liebenden bekundete.
(Elisabeth Aumiller, www.salzburg.com/kulturvereinigung)
Turandot - Osnabrück
Iordanka Derilova in der Titelpartie – sie ist einziger Gast in der Produktion – überwältigt von Anfang an, legt dann im finalen dritten Akt mit unversiegbarer stimmlicher Energie noch einmal zu. Eine große Stimme, gebieterisch, furchteinflößend.
(Westfälische Zeitung)
Turandot - Gütersloh
Iordanka Derilova - eine Diva, die mit ihrem kompletten Mezzo elementare Leidenschaft und Verletzlichkeit der Turandot bewegend ausdrücken kann, dazu eine Frau mit hinreißender Ausstrahlung! Sparsam eingesetzte Gestik und Bewegungen intensivieren die Beziehungen zwischen den Protagonisten, machen deutlich, dass die Erfahrungen szenischer Aufführungen nachwirken.
(www.opernnetz.de)

Macbeth - Braunschweig
Ein Glücksfall war die Besetzung der Lady Macbeth mit Iordanka Derilova. Eine Meisterleistung, wie sie schauspielerisch das Böse dieser antreibenden und von Machtstreben besessenen Frau gestaltete.
Mit ihrem weichen Mezzosopran verfügt sie über eine strahlend schöne Höhe voller dramatischer Kraft, ohne dass je eine Schärfe auftritt.

(Cellesche Zeitung)

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